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Sonntag, 6. November 2011

Bilder und Schmiedearbeiten im Kunstraum Geestemünde

(Bremerhaven) Am Freitag eröffnete im "KunstRaum Geestemünde" eine neue Ausstellung. Diesmal sind es drei Künnstlerinnen; Waltraut Roosch, Monika Schultz Malerei und Brigitte Schilling Schmiedekunst. Zur Einstimmung sang das A-capella-Ensemble „5 Zylinder 5 Takt“.
Das Angebot künstlerischer Arbeiten ist groß in der Region Bremerhaven. Und wie kürzlich ein Kommentator auf Facebook postete, avanciert Bremerhaven zur kulturellen Großtstadt. Die Aussage ist evtl. ein kleines bisschen übertrieben. Dennoch ist Kunst ein herausragendes Potential dieser Region. Immerhin kann der Kunstraum Geestemünde jeden Monat durchschnittlich zwei Künstlerinnen oder Künstler ausstellen, und das mit hohem Engagement und niedrigem Budget. 

B. Schilling Ringe
Brigitte Schilling bildete sich seit 2000 für Schmiedearbeiten bei der VHS, der Europäischen Kunstakademie und an der Uni Bremen weiter. Ihre Arbeiten lassen den engen Bezug zum Christentum erkennen. So ist ihre künstlerische Aussage in einem Gebot leicht wieder zu geben: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Für sie ist Kunst sowohl Zufall als auch das Mittel mit dem kommuniziert wird. Die christlichen Symbole sind in ihren Arbeiten immer wieder zu finden.
Eine Besucherin stellte fest dass das Bildangebot sehr hoch ist. Sehr viele Malerinnen und Maler sind in der Region anzutreffen. So ist es zu begrüßen, dass diese beiden Malerinnen ihre Bilder gemeinsam nach Themen und Farben gehangen haben und nicht getrennt nach der Person. Der Betrachter kann hier mehr von der Malerei erfahren wenn er vergleichbare Bilder neben einander hat und sich orientieren kann wie die eine es gemacht hat und wie die andere. Waltraut Roosch und Monika Schultz haben Überschneidungen in der Ausbildung. Als gemeinsame Lehrer können sie Elke Pries, Monika Sieveking, Carmelo Cicero und Peter Krusche nennen. Die Bilder sind experimentell in der Wahl und Anwendung der Materialien. Die Farben leuchten im Duett. Während Roosch mehr graphische Elemente in den Bilder hat sind die Arbeiten von Schultz deutlich abstrakter. Beide arbeiten ohne ein vorheriges Konzept. Die Bilder entstehen durch ein vielfaches ausprobieren über einen langen Zeitraum.
Am 20.11.2011 wird die Ausstellung mit einer weiteren Veranstaltung interessant. Dann rezitiert die Worpsweder Künstlerin Friedericke Dorothee Fricke Engelsgedichte von Rainer Maria Rilke. Beginn 15:00 der Eintritt ist frei.

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